Daniel Cohn-Bendit zu Besuch im Studienkolleg am 31.05.2016

Zur Person
Daniel Cohn-Bendit, deutsch-französischer Publizist und Politiker der deutschen und französischen Grünen Partei.
Daniel Cohn-Bendit wurde am 4. April 1945 in Frankreich geboren. Seine Eltern waren Juden und waren 1933 vor den Nationalsozialisten aus Deutschland nach Frankreich geflohen. 1958 zog seine Mutter mit ihm wieder nach Frankfurt, wo sein Vater schon bereits seit 1952 wieder als Rechtanwalt arbeitete. In Deutschland besuchte Cohn-Bendit die reformpädagogische Odenwaldschule bei Heppenheim. Im Herbst 1965 begann Cohn-Bendit in Paris zu studieren. Im Mai 1968 wurde er prominenter Sprecher der Studenten in Paris. Nach seiner Ausweisung aus Frankreich war er im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) und der außerparlamentarischen Opposition (APO) aktiv. In den 1970er Jahren gehörte er zur Sponti-Szene (eine Gruppe linksgerichteter politischer Aktivisten) in Frankfurt am Main und gab das Stadtmagazin Pflasterstrand heraus.
Ab 1978 engagierte er sich für die damals entstehende Partei der Grünen und entwickelte sich dort mit dem späteren deutschen Außenminister Joschka Fischer zu einem Vertreter des „Realo“-Flügels. 1989 bis 1997 war er der erste Dezernent des neu eingerichteten Amts für multi-kulturelle Angelegenheiten in Frankfurt am Main. Von 1994 bis 2014 war er Mitglied im Europäischen Parlament. Cohn-Bednit kandidierte abwechselnd für die deutschen Grünen und die französischen Les Verts bzw. Europe Écologie-Les Verts. Zur Europawahl 2014 zog sich Cohn-Bendit aus der aktiven Politik zurück.
Quelle: Wikipedia (Eintrag „Daniel Cohn-Bendit“, abgerufen am 27.07.2016)

 

Daniel Cohn-Bendit im Studienkolleg über seine Erfahrungen als „Ausländer“ nach Deutschland zu kommen, über die grüne Partei und über die europakritischen Stimmen…

 

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